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ScriptRunner Blog

News & Changes – ScriptRunner Architektur

Inhaltsverzeichnis


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ScriptRunner Enterprise 7.0 bringt Änderungen mit sich, die wir in unserer neuen Reihe "News&Changes" genauer betrachten.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung von ScriptRunner für unsere Kunden ist unser Auftrag. So werden wir den sich ständig ändernden Anforderungen gerecht. Mit der Einführung der neuen Software-Version ScriptRunner Enterprise 7.0 erhalten unsere Kunden jetzt und in Zukunft eine Vielzahl an Funktionen, die darauf abzielen, den Automationsgrad in der IT zu steigern, das Zusammenspiel in der End-to-End Automation zu verbessern sowie die Skalierbarkeit und Verfügbarkeit zu maximieren.

In diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf einige Änderungen in der Systemarchitektur, die ScriptRunner Enterprise 7.0 mit sich bringt.

 

Neue Architektur CQRS & Event-Sourcing

Eine der wichtigsten Neuerungen der neuen Plattform ist die Einführung von CQRS (Command Query Responsibility Segregation) und Event-Sourcing. Diese innovativen Architekturmuster verändern die Art und Weise, wie Daten in ScriptRunner verarbeitet und verteilt werden. CQRS ermöglicht eine breite Skalierbarkeit und deutlich verbesserte Leistung. Ressourcen werden effizienter genutzt und die Anwendungslogik lässt sich besser strukturieren.

Event-Sourcing ergänzt CQRS, indem es die Veränderungen an den Daten als Ereignisse festhält. Jede Änderung wird als Ereignis gespeichert, was eine vollständige Protokollierung aller Aktionen ermöglicht. Dies ermöglicht nicht nur eine bessere Nachvollziehbarkeit von Datenänderungen, sondern erleichtert auch die Fehlerbehebung und das Auditing.

Neben den genannten Technologien wird nun auch eine neue Scheduler-Technik verwendet, welche deutlich mehr Möglichkeiten für zeitpunktabhängige Verarbeitung von Aktionen bietet.

CQRS, Event-Sourcing und die neue Scheduler-Technik ermöglichen den Aufbau einer verteilten Multi-Node-Automationsumgebung, welche so bisher nicht möglich war.

Eine neue Technologie kommt nun ebenfalls in der Lizensierung zum Einsatz. Es wurde sowohl das initiale Deployment als auch das Verlängern und Ändern von Lizenzen vereinfacht. Das Handling für genutzte Lizenzen wurde verändert, längere Zeit unbenutzte Accounts werden nun automatisch entfernt. Damit verringert sich der administrative Aufwand in der Zuteilung von Benutzerlizenzen. Eine positiver Seiteneffekt der neuen Technologie: ScriptRunner kann nun auch auf Windows Server Core ohne weitere Ressourcenpacks betrieben werden.

Als Basistechnologie kommt nun .NET 8 und PowerShell 7.4 (LTS) zum Einsatz. Bereits seit der Version U6 verwendet ScriptRunner seinen eigenen Web-Service. Weitere Technologieneuheiten betreffen Azure Key Vault, welches als Alternative zum Windows Credential Store für Shared Secrets eingesetzt werden kann. SignalR erweitert unser Portfolio für das ScriptRunner Portal sowie für die Zusammenarbeit mit Load Balancern.

 

Standardisierte Datenhaltung

ScriptRunner Enterprise Version 7.0 verwendet nun eine zentralisierte Datenbank. Egal ob Konfigurationsdaten, PowerShell Reports oder Verarbeitungsdaten. In der alten Plattform kamen hierfür verschiedenste Technologien zum Einsatz, eine Datenbank mit Umlaufprotokollierung, eine SQL Compact Datenbank für Reports, XML-Dateien für die Konfiguration etc.

In der Standardvariante für den Single-Node-Betrieb kommt nun SQLite zum Einsatz, alternativ kann jedoch auch Microsoft SQL oder Mongo DB verwendet werden. Beide Varianten MS-SQL und Mongo-DB lassen sich sowohl On-Premises als auch als gehostete Versionen betreiben.

In der Multi-Node-Betriebsart sind je nach Präferenz  Microsoft SQL und Mongo DB möglich. Ein Datenbankwechsel wird  durch PowerShell Cmdlets unterstützt, welche auch die Datenbankinhalte in die neue Datenbank verschieben.

ScriptRunner für MongoDB, MS SQL Server, SQ Lite

 

 

Integration von Git

Die direkte Integration von Git in Enterprise Version 7.0 ist ein weiterer Meilenstein zur Unterstützung von Skriptentwicklern und das Killer-Feature in ScriptRunner Enterprise 7.0. Die Produkte, die sich nativ in ScriptRunner integrieren lassen sind vielfältig, unter anderem unterstützen wir GitHub, GitLab, Bitbucket, Azure DevOps und viele andere Git-Provider. 

Die direkte Integration in ScriptRunner bietet eine Reihe von Vorteilen. Sowohl die rein interne Verwendung von Git in ScriptRunner, als auch als lokales Git-Repository mit Zugang über Portal oder Visual Studio Code mittels externem Git-Repository erlaubt es Entwicklern und Administratoren, einen Entwicklungsprozess für Skripte nach Wahl zu gestalten, ohne die Nachvollziehbarkeit und Kontrolle in der Skriptentwicklung zu verlieren.

Entwickler können ihre Arbeit in ScriptRunner sowie im externen Git-Repository verfolgen, egal an welcher Stelle sie Änderungen am Script vornehmen. Ebenso lässt sich die Entwicklung der Skripte ausschließlich im externen Git-Repository erzwingen. In unserer Dokumentation findet sich dazu der Artikel "Script sources"

Ein weiterer Vorteil des integrierten Git ist die einfache Integration und Synchronisation zwischen ScriptRunner und einem externen Git-Repository. Dazu wird im Portal die Verbindung zum externen Git-Repository konfiguriert. Über einen Filter lässt sich zudem die Auswahl der Skripte beeinflussen.

 

Überwachung der Serverknoten

In Multi-Node-Umgebungen ist es wichtig, jederzeit alle Knoten im Blick zu haben, egal ob Ressourcen-Status, Events oder den Health-Status.

Mit dem neuen Node-Monitoring, welches auch im Single-Node verfügbar ist, wird dies nun direkt im Portal und dessen Dashboard signalisiert.

Über den Knotenstatus hinaus lässt sich in die Detailebenen von Verbindungen, Ressourcen und Events verzweigen.

Es lässt sich jederzeit nachvollziehen, wie der Health-Status der einzelnen Konten ist, welche Version gerade läuft und ob der Lizenz-Service funktioniert. Im separaten Tab "Events" können Fehlermeldungen und Warnungen bis ins Detail verfolgt werden. Das erleichtert die Fehlersuche und deren Behebung.

Nodes

 

Erneuerung des ScriptRunner Settings Modul

Mit der Einführung der neuen Plattform, neuer Schnittstellen und Funktionen wurde auch ein neues ScriptRunner Settings PowerShell Modul notwendig.

Hierdurch haben sich die Namen für die Cmdlets und ein größerer Teil der Kommandostruktur verändert. Im Naming fällt sofort der Entfall des ASR-Prefix auf, welches durch das Prefix SRX ersetzt wurde.

So können Lizenzinformationen nun anstelle des Cmdlets Get-AsrLicense mit dem Cmdlet Get-SrxLicense abgefragt werden. 

 

Abkündigung von Konnektoren

Mit der Enterprise Version 7.0 wurden der SQL-Connector sowie der E-Mail-Inbound-Connector eingestellt, da die neue Version Alternativen und Integrationen bietet, welche die Anforderungen moderner IT-Infrastrukturen besser erfüllen.

 

Fazit

Mit der neuen Plattform können unsere Kunden sicher sein, dass sie auf eine moderne, zukunftsweisende Architektur und Technologie setzen und gleichzeitig von einer verbesserten Leistung, einem deutlich erweiterten Funktionsumfang und hoher Benutzerfreundlichkeit profitieren.

 

 

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